By | December 6, 2019

Wer sich mit IT auskennt, der kennt auch Linux. Linus ist ein sogenanntes Betriebssystem. Diese erfüllen den Zweck, dass Sie eine grafische Benutzeroberfläche haben, durch die Sie mit dem Computer kommunizieren können. Es gibt auch das sogenannte Terminal, bei dem man direkt Befehle an den Computer weitergeben kann. Die Verwendung des Terminals jedoch ist spezifisch und wird daher nur von Programmierern verwendet. Für den Normalverbraucher ist ein Betriebssystem als sogenanntes GUI (Graphical User Interface) einfacher und effizienter.
Linux ist ein Betriebssystem auf Open-Source Basis. Das heißt, dass jeder beliebige Programmierer dieser Welt am Code für Linux rumschrauben kann. Unter Privatverbrauchern ist Linux nicht sonderbar verbreitet. Tatsächlich jedoch laufen die meisten Supercomputer über dieses Betriebssystem. Wenn Sie jemanden kennen, der IT studiert, sollten Sie diese Person Fragen, welches Betriebssystem sie verwendet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Linux die Antwort sein.

Welche Distributionen gibt es?

Nun stellt sich die Frage, welches Linux Distribution für Sie am besten ist. Relativ häufig hört man von Ubuntu. Ubuntu (Download auf Chip.de) zeichnet sich durch seine simple Benutzeroberfläche aus. Wer von Windows oder Mac auf diese Linux Distribution umschaltet, wird keine hohen Schwierigkeiten haben. Auch wenn beispielsweise Kinder Zugriff auf den PC haben sollen, empfiehlt sich auf alle Fälle Ubuntu. Bei Kindern sollten Sie an dieser Stelle bedenken, dass diese besonders technikaffin sind, darum werden sie sich schnell in ein neues Betriebssystem einleben.

Ansonsten findet man auch relativ häufig Fedora. Fedora ist extrem kompatibel mit zahlreichen professionellen Anwendungen. Wenn Sie Ihren PC für nicht alltägliche Zwecke gebrauchen wollen, soll Ihnen Fedora ans Herz gelegt sein. Für das alltägliche Surfen im Internet oder für Videospiele ist diese Distribution zwar sehr gut ausgelegt, jedoch nicht nötig. Ubuntu wäre dann die simplere Alternative. Wenn Ihnen jedoch Begriffe wie die MAC-Adresse, Proxy Server und der Tor Browser etwas sagen, sollten Sie auf Fedora zurückgreifen. Ihre Möglichkeiten sind dann schlichtweg nicht derart eingeschränkt.

Besondere Distributionen

Wie bereits erwähnt, ist Linux Open-Source, jeder kann daran mitwirken. Das hat die interessante Konsequenz nach sich gezogen, das zahlreiche enorm spezifischer Distributionen aufgetaucht sind. So gibt es bereits zahlreiche Versionen, die lediglich für das Hacken ausgelegt sind. Eine dieser Varianten ist Kali Linux von Offensive Security. Dieser Software ist darauf ausgelegt, dass Sie die Sicherheit andere Maschinen und auch von Netzwerken testen können. Demgemäß sind zahlreiche Applikationen vorinstalliert, mit denen man in Sicherheitssysteme eindringen kann. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, jegliche dieser extravaganten Varianten vorzuschlagen. Kali Linux jedoch ist die am meisten verwendete (und lässt sich auf der Website downloaden).

Die Installation

Wenn Sie sich nicht allzu gut mit Computern auskennen, kann das Installieren einer neuen Betriebssoftware kompliziert sein. Das Kritische hieran ist, dass Sie im Normalfall das alte Betriebssystem auf der Stelle löschen müssen. Damit geht auch der Verlust zahlreicher Daten einher. Deswegen empfiehlt sich eine sogenannte virtuelle Maschine. Eine virtuelle Maschine ist lediglich eine Software, welche einen Computer innerhalb Ihres Computers imitiert. Folglich nimmt sich die virtuelle Maschine einen gewissen Teil der Rechenleistung, des Arbeitsspeichers, des normalen Speichers und der anderen Komponenten. Anschließend baut sie aus diesen Komponenten eine virtuelle Maschine auf. Nach außen hin wirkt das so, als hätten Sie einen komplett neuen PC.

Wie alle Computer braucht auch dieser virtuelle Computer ein Betriebssystem. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen, mit denen Sie In Erfahrung bringen können, wie Sie eine derartige virtuelle Maschine installieren. Diese eignen sich hervorragend, um neue Betriebssysteme auszutesten, bevor man den endgültigen Schritt unternimmt. Einige Distributionen, wie beispielsweise Kali Linux, sind grundsätzlich nur für virtuelle Maschinen ausgelegt und nicht als Desktop Betriebssystem gedacht. Darum lohnt es sich, zuerst ein wenig auszuprobieren.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *